15. Zulieferertag Automobil Baden-Württemberg 2013

Referenten des 15. Zulieferertags Automobil Baden-Württemberg 2013 (von links): Hubertus Lemke, Leiter der Technischen Projektleitung für die Marke Volkswagen PKW, Volkswagen AG, Wolfsburg; Peter Hofelich, Beauftragter der Landesregierung für Mittelstand und Handwerk in Baden-Württemberg; Klaus Bräunig, Geschäftsführer, Verband der Automobilindustrie, Berlin; Prof. Dr.-Ing. Hans-Christian Reuss, Vorstandsvorsitzender FKFS, Geschäftsführender Direktor des IVK, Universität Stuttgart; Dr. Albrecht Fridrich, Geschäftsführer des RKW Baden-Württemberg und des automotive-bw.

 
 

15. Zulieferertag Automobil Baden-Württemberg

Viel Potenzial steckt in neuen Technologien

"Gerade für die mittelständische Zuliefererindustrie in Baden-Württemberg steckt viel Potenzial in neuen Technologien", sagte der Mittelstandsbeauftragte Peter Hofelich bei der Eröffnung des 15. Zulieferertags Automobil Baden-Württemberg in Stuttgart. Mehr als 250 Teilnehmer haben sich beim Zulieferertag über Trends und Themen der Branche ausgetauscht. Der Zulieferertag ist seit vielen Jahren ein etablierter Treffpunkt im Autoland und stellt den wichtigsten Baustein der 1999 gestarteten Automobilzuliefererinitiative des Landes dar.

Beim diesjährigen Branchentreffen im Haus der Wirtschaft standen unter anderem die Themen "Automobilzulieferer in der Globalisierung", "Elektronik im Fahrzeug", "neue Geschäftsmodelle" sowie "Ressourceneffizienz und Recycling" auf dem Programm.
Der Beauftragte der Landesregierung für Mittelstand und Handwerk, Peter Hofelich, sagte bei seinem Grußwort: "Gerade für die mittelständische Zuliefererindustrie in Baden-Württemberg steckt viel Potenzial in neuen Technologien. Das Auto von morgen wird weniger Energie benötigen, sowohl im Betrieb, als auch in der Produktion und dem Recycling. Außerdem werden unsere Fahrzeuge in Zukunft noch sicherer und vernetzter sein. Sie werden uns in unterschiedlichsten Situationen assistieren und mit der Außenwelt in Verbindung halten. Diese Entwicklungen bieten große Wachstumschancen und Wertschöpfungspotenziale für die Unternehmen der Fahrzeugbranche und der Informations- und Kommunikationstechnik in Deutschland und gerade auch in Baden-Württemberg."

Dr. Albrecht Fridrich, Geschäftsführer des  RKW Baden-Württemberg und von "automotive-bw" sagte in seiner Einführungsrede: „Die Notwendigkeit, sich mit mehreren, unterschiedlichen Konzepten der Mobilität insbesondere auch im Antriebsbereich zu befassen, macht kostspielige Parallel-Entwicklungen erforderlich. Der hohe Kosten- und Margendruck rechnet sich bei neuen Entwicklungen für einzelne Hersteller und Zulieferer kaum noch, sodass insbesondere über eine gemeinsame Zusammenarbeit die Chancen bei Innovationen und neuen Technologien genutzt werden können. Daher ist die Zusammenarbeit im Netzwerk mit Herstellern, Zulieferern, Forschungseinrichtungen und Institutionen sehr wichtig. Das Cluster automotive-bw bietet in Baden-Württemberg diese Plattform“.

RKW Baden-Württemberg ist Projektträger des landesweiten Netzwerkes "automotive-bw", das den Zulieferertag organisiert. Es ist 2010 über eine Anschubförderung des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gegründet worden. Das Netzwerk besteht aus neun regionalen Clusterinitiativen aus Baden-Württemberg. Ziel der Initiative mit zwischenzeitlich elf Partnern – allesamt regionale Wirtschaftsförderer oder Initiativen der Industrie- und Handelskammern im Land – ist die Bündelung der Aktivitäten einzelner Clusterinitiativen, um mehr Transparenz zu schaffen und die Zusammenarbeit der Unternehmen überregional zu fördern.

Kernthemen der Veranstaltungen von automotive-bw liegen sowohl im Bereich der klassischen Antriebe als auch in der Elektromobilität. Die Verbesserung des Antriebsstrangs, Steigerung der Effizienz und des Leichtbaus spielen dabei eine genauso große Rolle wie die Hybridisierung oder Elektrifizierung der Fahrzeuge. Interessierte können sich in Arbeitskreisen, Workshops oder anderen Veranstaltungen zusammentun und gemeinsam die Arbeit an diesen Themen weiter vorantreiben. (Quelle: Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg)

 
 


 

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