RKW-Forum

Plattform für den Erfahrungsaustausch:

Diskussionen anstoßen

Entwicklungen aufgreifen, Themen besetzen, Diskussionen anstoßen: Als Verein übernimmt das RKW Baden-Württemberg hier eine wichtige Aufgabe für den Mittelstand in Baden-Württemberg. Mit dem RKW-Forum, einmal pro Jahr im Herbst von uns im Foyer der L-Bank ausgerichtet, geben wir unseren Mitgliedern, Kunden und Partnern die Möglichkeit, zukunftsweisende Vorträge zu hören, zu diskutieren und sich beim anschließenden Imbiss auszutauschen. 

Einen Überblick über die Referenten und Themen der vergangenen Jahre finden Sie hier:

Einen detaillierten Überblick über die RKW-Foren der vergangenen Jahre finden Sie hier:

RKW-Forum 2014

RKW-Forum in der BW-Bank:

Balance zwischen Akademikern und Fachkräften finden

Deutschland leide unter Akademisierungswahn und ruiniere die duale Ausbildung, so die These des ehemaligen Kulturstaatsministers und Philosophen Prof. Julian Nida-Rümelin. Deutschland habe zu wenige hoch qualifizierte junge Menschen, hielt Heino von Meyer von der OECD beim RKW-Forum 2014 in der Stuttgarter BW-Bank entgegen.

„Bildung mit Kopf und Hand“ lautete der griffige Untertitel der Veranstaltung des RKW Baden-Württemberg. In der Stuttgarter BW-Bank kamen am 9. Oktober 230 Besucher zum RKW-Forum 2014, das sich der Frage „Akademisierung der Arbeitswelt?“ widmete. Martin Peters, Vorstandsvorsitzender des RKW Baden-Württemberg, wies auf das Spannungsfeld in der Wirtschaft zwischen fundierten Ausbildungsberufen und hoch qualifizierten Akademikern hin: Auf der einen Seite Auszubildende, die immer geringere Grundfertigkeiten hätten, auf der anderen Seite immer mehr Abiturienten, die sich nicht für eine berufliche Ausbildung interessierten. Dem daraus resultierenden Fachkäftemangel müsse man mit vereinten Kräften gegensteuern. Martin Peters verwies in diesem Zusammenhang auf die RKW-Leitfäden Bildungscontrolling und strategische Personalplanung, die den Unternehmen bewährte Instrumente an die Hand geben, um dem Fachkräftemangel vorzubeugen. Er plädierte für eine ausgewogene Mischung von Praktikern und Akademikern. „Der Blick fürs Ganze ist gefragt!“, so Martin Peters.

Diesen Blick hat Deutschland verloren, kritisiert Prof. Julian Nida-Rümelin, der an der Uni München Philosophie lehrt, angesichts einer Verdoppelung der Studienanfänger in den vergangenen zehn Jahren. Diese Tendenz führe zu Millionen unbesetzter Stellen in handwerklichen, technischen oder sozialen Berufen. Im Gegensatz dazu habe sich gezeigt, dass bei weitem nicht alle Abiturienten auch für ein Studium geeignet seien, was eine Abbrecherquote in den Ingenieurswissenschaften von 48 Prozent belege. Außerdem vermittle der Bachelor-Abschluss keine ausreichend hohe akademische Bildung. „Aber es gibt Alternativen“, so Prof. Julian Nida-Rümelin. Eben in der beruflichen Ausbildung, deren Stellenwert in der Gesellschaft jedoch gesunken sei. Der ehemalige Kulturstaatsminister spricht sich dabei nicht prinzipiell gegen einen Anstieg der Akademikerquote aus, die deutschlandweit bei etwa 16 Prozent liegt. 20 bis 25 Prozent seien zu verkraften. Mehr jedoch, und vor allem der extrem schnelle Anstieg an Akademikern, unterminiere die Stärke und Besonderheiten des deutschen Bildungswesens. Und: „Es ist ein Trugschluss, dass eine höhere Akademikerquote die Jugendarbeitslosigkeit senkt. In Deutschland ist die Jugendarbeitslosigkeit viel niedriger als in anderen europäischen Ländern mit höherem Akademikeranteil.“

Auf der anschließenden Podiumsdiskussion nahm Heino von Meyer Stellung, der seit 2002 das „OECD Berlin Centre“ leitet. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung kritisierte in der Vergangenheit immer wieder die aus ihrer Sicht zu geringe Akademikerquote in Deutschland. Freilich meint die OECD damit nicht nur Akademiker mit Hochschulabschluss, sondern bezieht in diesen so genannten tertiären Bereich auch Berufsakademien, Fach- und Meisterschulen mit ein. Das macht die Vergleichbarkeit nicht einfach. Dennoch betonte Heino von Meyer, dass die Innovationsfähigkeit eines Landes als Schlüssel von Wachstum und Beschäftigung von den Spitzenkräften vorangetrieben werde – und nicht von Facharbeitern. Und dieser Anteil an hoch qualifizierten jungen Menschen sei mit 28 Prozent weit unter OECD-Durchschnitt, der bei 39 Prozent liegt. Entschieden wies Heino von Meyer zurück, dass die OECD auf Akademikerquote von 60 Prozent ziele, das sei „ökonomischer Selbstmord“.

In einem waren sich Prof. Julian Nida-Rümelin und Heino von Meyer einig: Abi gegen Lehre, Master gegen Meister, das dürfe nicht gegeneinander ausgespielt werden. Bleibt die Frage, was zu tun ist. Mit am Tisch saß Dr. Gerhard Rübling. Der für das Personalwesen der TRUMPF Gruppe verantwortliche Geschäftsführer hat angesichts des sehr guten Rufs des Ditzinger Maschinenbauers zwar keine Probleme, geeignete Azubis zu finden: Schließlich sind die Berufsaussichten glänzend, die Verdienste sehr gut und Aufstiegsmöglichkeiten gegeben. Dr. Gerhard Rübling nahm sich selbst und die Unternehmen in die Pflicht, in ihren Regionen für die berufliche Ausbildung werben zu sollen und verwies auf hunderte Förderprogramme. Nicht nur die Wirtschaft, auch die Schulen nimmt Prof. Julian Nida Rümelin in die Pflicht und kritisierte, dass das Gymnasium ein zu einseitiges Bild der Berufswelt vermittelt. „Da gehe es nur noch um Medizin oder Geisteswissenschaften, und viele Berufsbilder werden ausgeklammert. Aber auch das Haptische, Künstlerische und Handwerkliche gehört ans Gymnasium.“

Fazit: Es bleibt ein gesellschaftspolitisches Thema, die Balance zwischen Akademikern und Fachkräften zu finden – damit sowohl Unternehmen und die Wirtschaft profitieren, als auch junge Menschen einen zukunftsträchtigen Beruf für sich finden.

RKW-Forum 2013

RKW-Forum in der BW-Bank:

Von den Piloten lernen

Rund 450 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik trafen sich beim diesjährigen RKW-Forum in der BW-Bank in Stuttgart und ließen sich vom Bestseller-Autor Rolf Dobelli in einem kurzweiligen Vortrag über typische Denkfallen aufklären. „Klar denken, klug handeln – Denkfallen im Management vermeiden“: So lautete das Motto des Forums, das das RKW Baden-Württemberg traditionell einmal pro Jahr im Herbst ausrichtet. Martin Peters, Vorstandsvorsitzender des RKW Baden-Württemberg, führte in den Abend ein. Er stellte dem Publikum neben Rolf Dobelli die Podiumsteilnehmer Dr. Eberhard Veit, Vorstand der Festo AG, den Landtagspräsidenten Guido Wolf MdL und den Moderator Andreas Franik vor – und durfte auch Volkmar Denner, den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH als Forums-Gast begrüßen.  

Zehn von rund 100 Denkfehlern, die Rolf Dobelli in seinen beiden Bestseller-Büchern „Die Kunst des klaren Denkens“ und „Die Kunst des klugen Handelns“ beschrieben hat, präsentierte der Schweizer Unternehmer und Autor an diesem Abend: Den Authority Bias zum Beispiel, die Autoritäts-Hörigkeit: Der Mensch gehorcht im Regelfall Autoritäten selbst dort, wo es rational oder moralisch keinen Sinn macht. Dobelli beschreibt das am Beispiel des Flugkapitäns. Wenn der Kopilot entdeckt, dass der Flugkapitän einen Fehler macht und ihn wegen der Autoritäts-Hörigkeit darauf nicht aufmerksam macht, dann kann das zur Katastrophe führen. Oft genug kam es aus diesem Grund in der Vergangenheit zu Flugzeugabstürzen. Doch die Fluggesellschaften lernten dazu. Systematisch wird den Piloten die Autoritäts-Hörigkeit abtrainiert – und Rolf Dobelli wies in seinem Vortrag darauf hin, dass viele Unternehmen von den Airlines noch lernen könnten.

In der Podiumsdiskussion griff Festo-Chef Veit das Pilotenbeispiel gerne auf. Ohne Querdenker seien Spitzenleistungen in Wirtschaftsunternehmen nicht möglich. Teams benötigten Beteiligte mit unterschiedlichen Backgrounds, es gehe für Unternehmensführer darum, den Erfolg zu orchestrieren. Doch neben dem klaren Denken gehören für Veit Kreativität, Intuition und die Fähigkeit zum Zuhören entscheidend dazu. Eine Frage der Unternehmenskultur, die bei der Festo AG mit Erfolg gelebt wird. Landtagspräsident Wolf betonte die Bedeutung der Teamfähigkeit, die auch in der Politik eine wichtige Rolle spiele. Man dürfe gerade als Politiker weder Widerspruch abwehren noch Angst vor Fehlern haben.

RKW-Forum 2012

RKW-Forum in der L-Bank:

Handlungsspielräume für Arbeitnehmer bieten

„Die digitalen Medien kontrollieren uns immer mehr, Kontrollverlust aber macht Stress, und Stress macht krank.“ In seinem lebendigen, pointierten und kurzweiligen Vortrag beim RKW-Forum 2012 in der L-Bank schlug Professor Manfred Spitzer den Bogen vom schädlichen Einfluss digitaler Medien auf Kinder und Jugendliche bis zum sinnvollen Umgang mit moderner Kommunikationstechnologie am Arbeitsplatz. „Die Produktivität sinkt bei den permanenten Versuchen, viele Dinge gleichzeitig zu tun“, betonte Manfred Spitzer, „und wer laufend Informationen in Google recherchiert, der verliert seine Merkfähigkeit.“ Spitzer, einer der bekanntesten Hirnforscher Deutschlands und erfolgreicher Buchautor, plädiert für den sinnvollen Einsatz digitaler Medien, und dazu gehöre es auch, diese abzuschalten.

Rund 450 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft folgten der Einladung zum RKW-Forum 2012, das sich mit dem Thema „Unsere Arbeitswelt: Leistung auf Biegen und Brechen?“ beschäftigte. Begrüßt wurden die Forumsteilnehmer von Prof. Dr. Manfred Schmitz-Kaiser, dem Mitglied des Vorstands der L-Bank, und von Martin Peters, dem Vorstandsvorsitzenden des RKW Baden-Württemberg. Martin Peters zitierte eine vom DGB in Auftrag gegebene Studie, nach der sich 52 Prozent der Arbeitnehmer häufig oder oft gehetzt fühlen und 63 Prozent die Erfahrung gemacht haben, dass sie über die Jahre ständig mehr in der gleichen Zeit leisten müssen. Ist angesichts solcher Zahlen der Umgang mit digitalen Medien am Arbeitsplatz eher segensreich oder eher gefährlich für uns? fragte Martin Peters. Dieser Frage stellten sich bei der von Andreas Franik moderierten Podiumsdiskussion Martina Koederitz, Vorsitzende der Geschäftsführung der IBM Deutschland GmbH, Jörg Hofmann, Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg, und Professor Dr. Dr. Manfred Spitzer, Ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm.

„Bei IBM hat sich in den vergangenen Jahren sehr viel getan“, betonte Martina Koederitz. „Wir bieten unseren Mitarbeitern Handlungsspielräume und die Möglichkeit, sich zu qualifizieren und ihren Horizont zu erweitern.“ Als Beispiele nannte sie Angebote wie mobile Arbeitsplätze und flexible Arbeitszeiten, individuelle Entwicklungsmöglichkeiten sowie Fitness- und Stressbewältigungsprogramme. „Wir wollen als Arbeitgeber attraktiv für unsere Mitarbeiter sein und Talente für uns gewinnen“, betonte die Chefin von IBM Deutschland. Jörg Hofmann stellte die Diskrepanz zwischen den steigenden Anforderungen an Arbeitnehmer und die zunehmende Einengung von Handlungsspielräumen in den Vordergrund. Dies sei psychisch belastend. „Arbeitnehmer brauchen erweiterte Kompetenzen und die Möglichkeit der Weiterbildung“, bei vielen Unternehmen gebe es hier noch viel zu tun.


RKW-Forum 2011

RKW-Forum mit 400 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft

"Jetzt wird es zu Lösungen kommen"

„Die Krise hat sich zugespitzt, jetzt wird es zu Lösungen kommen“, sagte Hans Eichel, Bundesfinanzminister a. D., beim RKW-Forum 2011. In seinem Vortrag skizzierte er die Fehlentwicklungen auf dem Finanzmarktsektor und mahnte strikte Änderungen an: Neben der Regulierung des Finanzmarktes müsse die Politik für umfassende Transparenz sorgen, damit Fehlentwicklungen rechtzeitig erkennbar würden.

Gefordert seien auch die Staaten: Diese müssten ihre extrem hohe Verschuldung zurückfahren. Hans Eichel zeigte sich auf dem RKW-Forum optimistisch, dass die Politiker der G20-Staaten den Finanzmarkt wieder in den Dienst der Realwirtschaft stellen werden. Kritik übte er an den hohen Managergehältern, die sich an der langfristigen Unternehmensentwicklung orientieren müssten und forderte Aufsichtsgremien in Reichweite der Finanzmärkte sowie die Einführung der Finanztransaktionssteuer. „Wir müssen damit auf der nationalen Ebene und in der Eurozone anfangen“, betonte Hans Eichel. „Dann folgen die anderen Staaten nach.“ Denn ein solider Finanzmarkt sei ein Standortvorteil. Kritisch hinterfragt werden müsse die Rolle der Ratingagenturen: „Wem gehören sie, was ist ihr Interesse?“ Für Hans Eichel sind sie Bestandteil des Problems.  

Rund 400 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft folgten der Einladung des RKW Baden-Württemberg zum RKW-Forum 2011, das sich mit dem Thema „Finanzmarkt und Realwirtschaft – passt das noch zusammen?“ beschäftigte. Begrüßt wurden die Forumsteilnehmer von Martin Peters, dem Vorstandsvorsitzenden des RKW Baden-Württemberg. Peters betonte: „Müssen wir uns mit immer neuen Finanzkrisen abfinden? Und damit rechnen, dass – je nach Ausgangssituation – auch die Realwirtschaft ernsthaft in Mitleidenschaft gezogen wird?“ Es gehe auch um Werte wie Verantwortung und Nachhaltigkeit.  

Im Anschluss an den Vortrag diskutierten Prof. Hans-Peter Burghof, Inhaber des Lehrstuhls für Bankwirtschaft und Finanzdienstleistungen an der Universität Hohenheim, Gerhard Hofmann, Vorstand des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, mit Hans Eichel über dessen Thesen. Die Moderation hatte Dieter Fritz vom SWR-Fernsehen. Während sich Burghof über die weitere Entwicklung eher skeptisch zeigte, sah Hofmann die aktuelle Krise als Chance, dass die EU auf eine höhere Integrationsstufe komme und die Stabilität verbessert werde.

RKW-Forum 2010

RKW-Forum mit 400 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft

Allgemeiner Bewusstseinswandel

Rund 400 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft folgten der Einladung des RKW Baden-Württemberg zum RKW-Forum 2010, das sich mit dem Thema "Arbeitswelt 2030 – wie wir in Zukunft arbeiten werden" beschäftigte. Ein Thema, das angesichts des demografischen Wandels aktueller ist denn je. Begrüßt wurden die Forumsteilnehmer von Martin Peters, dem Vorstandsvorsitzenden des RKW Baden-Württemberg.

Im Zuge des demografischen Wandels und eines allgemeinen Bewusstseinswandels sagt der Zukunftsforscher Prof. Horst W. Opaschowski den „Re-Start mit 50“ und eine weiblicher werdende Arbeitswelt voraus – Frauen, die in großer Zahl Führungspositionen erobern und trotzdem Familie wollen. Eine Arbeitswelt, die genauso Realität werden könnte wie seine Formel 0,5 x 2 x 3. Diese besagt, dass die Hälfte der Mitarbeiter doppelt so viel verdient und dafür dreimal so viel leisten muss wie früher. Opaschowski zeichnete auf dem RKW-Forum ein zwiespältiges Bild: Für immer mehr Arbeitnehmer drohen die Anforderungen ins Übermenschliche zu wachsen, für zu viele andere scheint es keine angemessen bezahlte Arbeit zu geben.

Prof. Opaschowski skizzierte in seinem Vortrag weitere Zukunftstrends. Er prognostiziert eine Leistungsexplosion bei der jungen Generation, die die Voraussetzung für eine lebenswerte Zukunft schaffen würde. Auch ein Comeback mit 65 ist für den Zukunftsforscher vorstellbar: Die gesetzliche Altersgrenze mit 65 werde von immer mehr Menschen als Zwangsrente mit Fallbeilcharakter empfunden. Die Bundesbürger wollen in Zukunft laut Opaschowski ihre Altersgrenze selbst bestimmen und den Übergang in den Ruhestand flexibel gestalten. Zudem sagt er voraus, dass neue Formen kollektiver Kreativität entstehen. Wenn das Zeitalter der Ichlinge zuende gehe, dann werde man sich viel weniger auf Karrieristen und Solisten verlassen können. Die Finanz- und Wirtschaftskrise habe gezeigt, was Maßlosigkeit bewirke, wenn kein Kontrollsystem eingebaut sei. Hingegen würden sich Fehler von Gruppenergebnissen viel schneller erkennen und korrigieren lassen. In diesem Zusammenhang sagte Prof. Opaschowski: "Wirtschaft braucht Werte". Er sagt voraus, dass die Unternehmenskultur nach der Krise eine andere sein werde. Mehr Werte müssten im Unternehmen und für die Gesellschaft geschaffen werden.

Im Anschluss an den Vortrag diskutierten Elke Strathmann, Vorstand Personal und Arbeitsdirektorin der Nestlé Deutschland AG mit Prof. Opaschowski über seine Thesen, die Moderation hatte Dieter Fritz vom SWR-Fernsehen.

Dem Forum voraus ging die Mitgliederversammlung des RKW Baden-Württemberg e.V, in der der Vorstand auf vier Jahre wiedergewählt wurde. Friedrich Stähler, Vertreter der Deutschen Bank, wurde verabschiedet, neu im Vereinsvorstand sind Thomas Keller, Mitglied der Geschäftsleitung Region Südwest - Deutsche Bank AG, und Nikolaus Landgraf, Vorsitzender des DGB-Bezirks Baden-Württemberg.

Der wiedergewählte Vereinsvorstand des RKW Baden-Württemberg. 
Der wiedergewählte Vereinsvorstand des RKW Baden-Württemberg.
Friedrich Stähler (links) wurde von Martin Peters, dem Vorstandsvorsitzenden des RKW Baden-Württemberg, verabschiedet. 
Friedrich Stähler (links) wurde von Martin Peters, dem Vorstandsvorsitzenden des RKW Baden-Württemberg, verabschiedet.
 

Gerne stellen wir Ihnen die zentralen Thesen des Vortrags von Prof. Horst W. Opaschowski als PDF-Dokument zur Verfügung. Einen ausführlichen Artikel von Prof. Opaschowski finden Sie in unserem aktuellen Magazin RATIO 7-2010.

Vortrag Prof. Opaschowski

Bericht in der Esslinger Zeitung

english

français  
Listung Experten   

Termine

Impressum  

Datenschutz
 
AGB  

FAQ 

Sitemap 

RKW Baden-Württemberg       Rationalisierungs- und      Innovationszentrum der    
Deutschen Wirtschaft

Königstraße 49      
70173 Stuttgart      
Postfach 10 40 62      

70035 Stuttgart      
Telefon: (07 11) 2 29 98-0      
Telefax: (07 11) 2 29 98-10