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Creativity World Forum 2009

Veranstalter ziehen positive Bilanz:

"Hervorragende Plattform für Innovatoren"

„Baden-Württemberg ist einer der führenden Innovationsstandorte. Unser Ziel,
beim Creativity World Forum die in der Kreativwirtschaft Tätigen in
Baden-Württemberg, aber auch international, zu vernetzen, haben wir voll und
ganz erreicht“, zeigte sich Wirtschaftsminister Ernst Pfister hoch
zufrieden mit dem jährlichen Spitzentreffen der 13 kreativen Regionen aus aller
Welt, das erstmals in Deutschland stattfand. Mit insgesamt rund 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an den beiden Kongresstagen am 1. und 2. Dezember hat das Creativity World Forum 2009 in Ludwigsburg die Erwartungen der Veranstalter deutlich übertroffen.

Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg unterstrich die Bedeutung
des Creativity World Forums für die Standortentwicklung: „Kreativität und Ideen
sind die wichtigsten Wirtschaftsgüter des 21. Jahrhunderts. Unsere Innovationspolitik ist daher in erster Linie darauf ausgerichtet, gute Rahmenbedingungen für Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur zu schaffen, damit in allen Lebensbereichen Menschen mit der Fähigkeit und dem Mut, anders zu denken, ihre Ideen umsetzen können.“ Das Creativity World Forum 2009 sei eine hervorragende Plattform für Innovatoren gewesen, die positive Wirkung auf die Standortentwicklung weit über die Veranstaltung hinaus entfalten werde.

Wirtschaftsminister Pfister zeigte sich überzeugt, dass beim Creativity World Forum wichtige Grundsteine für zahlreiche Neugründungen, neue Kooperationen und neue Ideen gelegt worden seien. „Mit dem Creativity World Forum in Ludwigsburg hat die Landesregierung das weitere Wachstum der Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg vorangetrieben, die schon heute ein entscheidender
Beschäftigungsgenerator ist und längst zu traditionellen Industriezweigen aufgeschlossen hat. Der Wachstumsmotor Kreativwirtschaft gewinnt weiter rasch an Fahrt.“ (Quelle: Wirtschaftsministerium)

Das RKW Baden-Württemberg zusammen mit dem Arbeitskreis Wissensbilanz (AK-WB9) informierte im Rahmen des Creativity World Forums 2009 über den Intellectual Capital Report, in Deutschland besser bekannt als Wissensbilanz. Die Referenten Prof. Kai Mertins, Dr. Manfred Bornemann und Stefan Zickgraf erläuterten in ihren Vorträgen die Methodik und Bedeutung der Wissensbilanz und zeigten den Nutzen dieses Instrumentes für Unternehmen der Kreativwirtschaft auf.

Unter Wissensbilanz versteht man ein Instrument der Unternehmensführung, das der systematischen Darstellung und Entwicklung des intellektuellen Kapitals eines Unternehmens dient. Die Wissensbilanz erzeugt Transparenz, indem sie die Unternehmensziele, die Geschäftsprozesse, das intellektuelle Kapital und den Geschäftserfolg einer Organisation im Gesamtzusammenhang darstellt. Aus ihr können Maßnahmen der Organisationsentwicklung abgeleitet werden.

Jörg Honecker, Geschäftsführer der Jamsclub Musikschule, und Jens Mohrmann, Geschäftsführer Virtual Dimension Center, erläuterten in ihren Vorträgen, wie die Wissensbilanz in einem kreativwirtschaftlichen Unternehmen bzw. in einem Technologienetzwerk eingeführt wurden.

Referenten Creativity World Forum 2009

Dr. Albrecht Fridrich (rechts), Geschäftsführer des RKW Baden-Württemberg, mit den Referenten.

Vorträge der Referenten zum Download:

Kai Mertins, Fraunhofer IKP, Berlin
Manfred Bornemann, IAC, Graz
Stefan Zickgraf, CEA-PME, Brüssel
Jörg Honecker, Jamclub Musikschule, Tübingen
Jens Mohrmann, VDC, Fellbach
Weitere Informationen zur Wissensbilanz