Zulieferer Automobil

Branche vernetzen

24.11.2004

6. Zulieferertag Automobil Baden-Württemberg 24. November 2004

Die Automobilindustrie hat sich seit der Gründung des Landes Baden-Württemberg zu einem der wichtigsten Wirtschaftsbereiche entwickelt. Das Land verfügt auf dem Gebiet des Fahrzeugbaus über ein weltweit einmaliges Netzwerk, dessen Grundlage drei namhafte Automobilhersteller, über 1.000 Zulieferunternehmen und kompetente Forschungseinrichtungen bilden. Baden-Württemberg ist damit nicht nur Ursprungsland des Automobils, es ist bis heute auch Automobilkernland und Ausgangspunkt wegweisender Innovationen im Automobilbau geblieben.

Der 2004 zum sechsten Mal ausgerichtete Zulieferertag wurde bereits im Jahre 1999 zur Unterstützung der Automobilzulieferindustrie ins Leben gerufen. Seit Beginn wurde der Zulieferertag und flankierende Maßnahmen vom RKW Baden-Württemberg organisiert. Ziel der Veranstaltung ist es, den Automobilstandort Baden-Württemberg zu stärken. Dabei sollen insbesondere kleine und mittlere Zulieferunternehmen bei der Bewältigung des Strukturwandels unterstützt werden. In diesem Zusammenhang stellt der Zuliefertag Automobil den wichtigsten Baustein der Maßnahmen des Landes dar.

Dr. Fridrich, Geschäftsführer des RKW Baden-Württemberg und der Staatssekretär im baden-württembergischen Wirtschaftsministerium, Dr. Horst Mehrländer, eröffneten nach einem Rundgang durch die Begleitausstellung die Tagung. Dr. Mehrländer wies in seiner Eröffnungsrede auf die enorme Wichtigkeit hin, das Miteinander aller Akteure – Automobil-hersteller, Systemlieferanten, Teile- und Komponentenlieferanten, Entwicklungsdienstleistern, Forschungs-einrichtungen sowie Politik und Verwaltung – zu stärken. Jeder fünfte Arbeits-platz in Baden-Württemberg sei direkt oder indirekt vom Automobil abhängig. Das Land werde auch künftig mit höchster Priorität die Intensivierung der Branchenkommunikation und -vernetzung fördern. Hierzu gehöre insbesondere die weitere Organisation des Zulieferertag Automobil.

In der darauf folgenden Rede schilderte eindrücklich Prof. Dr. Gottschalk, Präsident des Branchenverbandes VDA, dass der Wettbewerbsdruck in der Zuliefererindustrie derzeit so hoch wie nie zuvor sei. Am Vormittag folgten weitere hochkarätige Vertreter aus der Wirtschaft - Jügen Lunemann, Werkleiter Audi Neckarsulm, Hubert Hödl, Vice President Corporate Marketing & Business Development, Magna International Europe AG - und als Institutsvertreter Prof. Dr. Horst E. Friedrich, vom neu gegründeten „Institut für Fahrzeugkonzepte“ des DLR.

Danach hatten die Teilnehmer die Gelegenheit sich während des Mittagessens in der begleitenden Ausstellung über aktuelle Produkte und Dienstleistungen für die Zuliefererindustrie zu informieren.

Nach den drei parallel stattfindenden Themenreihen am Nachmittag konnten die Besucher den Zulieferertag in einer kleinen Gesprächsrunde ausklingen lassen. Baden-württembergische Zuliefererfirmen unterschiedlicher Größen und Produktspektren hatten eingeladen, miteinander in ungezwungener Atmosphäre über die Erfolgsfaktoren ihrer Unternehmen zu sprechen.

Von links nach rechts: Senator e. h. Richard G. Hirschmann - Vorstandsvorsitzender des RKW e.V., Stuttgart; Präsident Prof. Dr. Bernd Gottschalk - Präsident des VDA e. V., Frankfurt; Staatssekretär Dr. Horst Mehrländer - Wirtschaftsministerium B.-W. in Stuttgart; Jürgen Lunemann - Leiter des Audi Standorts Neckarsulm; Dr. Albrecht Fridrich - Geschäftsführer der RKW BW GmbH, Stuttgart.
Von links nach rechts: Senator e. h. Richard G. Hirschmann - Vorstandsvorsitzender des RKW e.V., Stuttgart; Präsident Prof. Dr. Bernd Gottschalk - Präsident des VDA e. V., Frankfurt; Staatssekretär Dr. Horst Mehrländer - Wirtschaftsministerium B.-W. in Stuttgart; Jürgen Lunemann - Leiter des Audi Standorts Neckarsulm; Dr. Albrecht Fridrich - Geschäftsführer der RKW BW GmbH, Stuttgart.