Als Einkäufer ist es heutzutage unerlässlich, nicht nur mit dem vertragsrechtlichen „Handwerkszeug“ vertraut zu sein, sondern auch einen sicheren Umgang in Risikosituationen zu haben: Der Lieferant liefert nicht rechtzeitig, welche Ansprüche kann der Einkäufer geltend machen, wie muss er vorgehen, welche Formalitäten sind zu berücksichtigen?

Dauer: Tagestraining von 09 bis 17 Uhr

Für dieses Training vereinbaren wir einen individuellen Trainingstermin, sobald sich drei oder mehr Teilnehmende auf die Vormerkliste setzen lassen.

Zielgruppe Einkaufsleiter/-innen, Einkäufer, die Verträge mit Lieferanten abschließen
Inhaltliches Ziel

Die Teilnehmenden erhalten mehr Sicherheit bei der rechtlichen Wertung von Angeboten und beim Abschluss von Verträgen. Sie wissen was, beim Auftreten von Abwicklungsproblemen, insbesondere im Verzugsfall, und bei Sachmängeln zu tun ist.

Unterrichtende

Dr. Philipp Ehring

Veranstaltungs-Nr.

01-3310

Programm

  • Was tun bei verspäteter Lieferung/Leistung?
  • Voraussetzungen und Folgen des Verzugs - Gesetzliche Verteidigungsmöglichkeiten des Lieferanten im Verzugsfall
  • Vorgehensweise des Einkäufers beim Lieferantenverzug
  • Darstellung der Vertragsstrafe (Pönale, Konventionalstrafe) unter zwingender Beachtung der Anforderung nach Gesetz und Rechtsprechung
  • Die Mangelhaftigkeit der Lieferung/Leistung
  • Darstellung der gesetzlichen Mängelhaftung
  • Mängelhaftungsansprüche des Einkäufers gegenüber dem Lieferanten
  • Welche Anforderungen/Maßnahmen sind vom Einkäufer im Mängelhaftungsfall unbedingt zu beachten?
  • Gestaltungsmöglichkeiten bei den Gewährleistungsfristen
  • Garantieansprüche: Haltbarkeitsgarantie, Beschaffenheitsgarantie
  • Wareneingangskontrolle
  • Werkvertragliche Abnahme
  • Der Vertragsabschluss unter Einbeziehung des AGB-Rechts
  • Kaufmännisches Bestätigungsschreiben
  • Kollision von Liefer-AGBs mit Einkaufs-AGBs

Gerne können Sie konkrete Praxisbeispiele aus Ihrem Unternehmen mitbringen.

Änderungen vorbehalten.

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