„Resilienz“ als psychische Widerstandskraft wird dann besonders bedeutsam, wenn objektive und scheinbare Bedrohungen, Kränkungen oder Einschränkungen die Kräfte zu binden beginnen. Auch der Eindruck nicht erfüllbarer Forderungen oder nicht ausreichender Ressourcen kann Stressphänomene auslösen.

Unter Bedingungen zunehmender Komplexität geht es deshalb darum, den Überblick zu behalten, die eigenen Energien auszusteuern und zur Vereinfachung beizutragen. Die Aufrechterhaltung oder Wiedergewinnung positiver persönlicher Widerstandskraft ist deshalb ein Schlüsselthema.

Zielgruppe Alumni des Führungskollegs sowie vom Lehrgang Coachingtechniken
Inhaltliches Ziel

Im Programm sollen Störfelder identifiziert und wirksame Wege zu deren Kontrolle und Bewältigung trainiert werden. Besonders in Chaossituationen geht es darum, Zonen 
der Selbstbestimmung und der Handlungsfreiheit zu finden und auszubauen. Ziel des Workshops ist es, Resilienzfaktoren in der Person und im persönlichen Umfeld zu stärken.

Unterrichtende

Friedrich Holz

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Programm

Tag 1
  • Wodurch entsteht seelische Widerstandskraft
  • Formen niedriger Resilienz und deren Folgen
  • „Korrosive Energie“ und „Dumpfe Trübung“ als Gefahren
  • Produktive Energie als Ziel
  • Faktoren, die zu hoher Resilienz beitragen
  • Innere und äußere Stressquellen
  • Professionelle Distanz und produktive Nähe
  • Die Reaktion auf äußere Stressoren
  • Die innere Reaktion auf Blockaden 
  • Wie Komplexität bewältigen und reduzieren?
Tag 2
  • Intrigenresistenz und konstruktive Fehlertoleranz
  • Gelassenheit und innere Ruhe
  • Misserfolgstoleranz und Gelassenheit bei neuen Anforderungen
  • Reaktion auf Belastungssignale
  • Die „Burn-out“-Treppe und der Umgang damit
  • Verdrängung und Sensibilisierung: Wo ist was angebracht?
  • Produktive Ignoranz
  • „Facing“ und Mobilisierung von neuen Kräften
  • „Kraft-Tankstellen“
  • Selbstmanagement und Achtsamkeit