Orientierung und praktische Tipps für KMU
Wer nachhaltig handelt, will ernst genommen werden – nicht angezweifelt. Damit Nachhaltigkeitskommunikation überzeugt, braucht es mehr als nur gute Absichten. Sie muss nachvollziehbar, stimmig und relevant sein – für die Zielgruppe wie für die eigene Identität.
In diesem Artikel geben wir Tipps wie Nachhaltigkeitskommunikation gelingen kann.
Zur Orientierung: Vier Grundprinzipien für glaubwürdiger Nachhaltigkeitskommunikation haben wir Ihnen bereits im letzten Artikel vorgestellt.
Nachhaltigkeits-Kommunikations-Checkliste:
- Haben wir klare, belegbare Aussagen getroffen?
- Kommunizieren wir regelmäßig – nicht nur anlassbezogen?
- Sprechen wir die Sprache unserer Zielgruppe?
- Ist unsere Kommunikation visuell ansprechend (Grafiken, Bilder)?
- Haben wir auch Raum für Kritik und Feedback geschaffen?
Wer ist mein Adressat?
Sowohl Interne als auch externe Kommunikation: Beide sind wichtig
| Ziele interner Nachhaltigkeitskommunikation | Ziele externer Nachhaltigkeitskommunikation |
| Motivation & Beteiligung stärken | Vertrauen & Reputation aufbauen |
| Nachhaltigkeit ins Alltagsgeschäft holen | Werte & Haltung sichtbar machen |
| Innovationskraft fördern | Wettbewerbsvorteile sichern |
Vom Nachhaltigkeitsprojekt zur guten Geschichte
Sie wollen über ein gelungenes Projekt berichten und Ihren Bezugsgruppen den Mehrwert präsentieren?
Gute Kommunikation heißt nicht: „Alles erzählen“. Mit den folgenden Leitfragen schaffen Sie es die wesentlichen Aspekte verständlich und sinnstiftend zu vermitteln.
So kann auch ein kleines Projekt kann große Wirkung zeigen – wenn es richtig eingeordnet wird.
Beispielstruktur für eine gute Nachhaltigkeitsstory:
- Ausgangslage: Warum war das Thema für uns wichtig?
- Zielsetzung: Was wollten wir verbessern oder verändern?
- Maßnahmen: Was genau haben wir getan?
- Wirkung: Was hat sich dadurch verändert? Was konnten wir bewirken?
- Ausblick: Was planen wir als nächstes?
Fazit: Nachhaltigkeitskommunikation ist ein Prozess
Erfolgreiche Kommunikation entwickelt sich mit dem Unternehmen mit. Sie wächst mit den Erkenntnissen, der Erfahrung – und der Offenheit, auch mal Fehler zu benennen. Für KMU gilt: lieber ehrlich und überschaubar starten als gar nicht oder mit überhöhten Versprechen.
- © Adobe Stock – Nachhaltigkeits-Kommunikation (AdobeStock_930063957.jpeg)