Jeder Mensch - auch jede Führungskraft - wird sich selbst nicht in genau der gleichen Weise wahrnehmen, wie dies andere tun. Wachsen jedoch die Unterschiede zwischen Selbst - und Fremdbild im Führungsbereich an, besteht die Gefahr, dass persönliche Verhaltensmuster zunehmend Unverständnis, Ärger und Frustration auslösen und die Zusammenarbeit belasten können. Dies erschwert die notwendigen situativen und strategischen Entscheidungen, die einen klaren Blick und „ruhiges Blut“ erfordern. Über Feedback ist es möglich, Hinweise zu geben, um Zonen im Bereich des „blinden Flecks“ und auch des „wunden Punktes“ zu beleuchten. 

Über diese Hinweise - wenn sie gegeben werden, um dem Gegenüber in der eigenen Entwicklung weiterzuhelfen, und wenn sie von diesem Gegenüber positiv wahr- und aufgenommen werden - besteht die Chance, Selbst - und Fremdbild in sinnvoller und wirksamer Weise abzugleichen, ergänzend aufeinander zuzugehen und persönlich und in der Sache weiterzukommen. 

Zielgruppe Alumni des Führungskollegs sowie vom Lehrgang Coachingtechniken
Inhaltliches Ziel

Im Seminar sollen die Vorgehensweisen beim Feedback-Geben sowie die Verhaltensweisen beim Feedback aufnehmen beleuchtet, besprochen und trainiert werden. 
Ziel ist es insgesamt eine gute Feedback-Kultur zu etablieren und zu stärken.

Unterrichtende

Friedrich Holz

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Programm

Tag 1

13.04.2026

  •  Selbstbild und Fremdbild
  • Gefährliche Entwicklungen: „die verkauzte Person“, „die Lenkrakete“, „der gute Schüler“
  • Toxische Beziehungen und „Streitkulturen“
  • Destruktive Kritik und persönliches Feedback
  • Feedback, das in die „falsche Kehle“ gerät
  • Die Abwehr von Feedback
  • Die Erlaubnis zum Feedback
  • Der Bezug zu grundlegenden Werten und Zielen
  • Die Situations- und Verhaltensbeschreibung
  • Das Vermeiden von Bewertungen und Discounts

Tag 2

14.04.2026

  • Ich- und Du-Formulierungen
  • Beschreibung der bei der eigenen Person ausgelösten Reaktionen
  • Formulierung der Gefühle und Empfindungen
  • Das Erläutern von Gefühlen und Empfindungen
  • Die Arbeit mit Metaphern
  • Die Artikulation persönlicher Wünsche und Erwartungen
  • „Ergänzendes aufeinander zugehen“
  • Die direkte Reaktion auf Feedback
  • Körpersprachliche Signale beim Feedback geben und Feedback annehmen
  • Ausgleichsreaktionen und Ausgleichshandlung