Als Einkäufer ist es heutzutage unerlässlich, nicht nur mit dem vertragsrechtlichen „Handwerkszeug“ vertraut zu sein, sondern auch einen sicheren Umgang in Risikosituationen zu haben: Welche Auswirkungen haben vorvertragliche Vereinbarungen oder Qualitätssicherungs-Vereinbarungen. Außerdem werden regelmäßig Verträge mit Lieferanten abgeschlossen, die der Gesetzgeber nicht kennt: Hier müssen im Einzelfall Regelungslücken bei der Vertragsgestaltung unbedingt vermieden werden, um keine Rechte zu verschenken. Und auch die Arbeitnehmerüberlassung, die Scheinselbstständigkeit und der Einsatz von Fremdfirmen darf für den Einkauf kein unbekanntes Gebiet sein.

Zielgruppe Einkaufsleiter/-innen, Einkäufer, die Verträge mit Lieferanten abschließen
Inhaltliches Ziel

Die Teilnehmenden erhalten mehr Sicherheit bei der rechtlichen Wertung von vorvertraglichen Vereinbarungen und dem grenzüberschreitenden Vertragsabschluss. Sie erfahren, welche Mindestinhalte bei Vertragstypen ohne gesetzliche Regelung unbedingt zu berücksichtigen sind.

Trainer/in

Dr. Philipp Ehring

Veranstaltungs-Nr.

01-3309

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Programm

1. Vorvertragliche Vereinbarungen

  • Letter of Intent
  • Memorandum of unterstanding
  • Heads of Agreement
  • Instructions to proceed
  • Vorvertrag, Optionsvereinbarung

2. Vertragstypen aus der Praxis, die nicht gesetzlich geregelt sind

  • Werkzeugverträge
  • Geheimhaltungsvereinbarungen
  • Konsignationslagerverträge
  • Qualitätssicherungs-Vereinbarungen

3. Abgrenzung Werkverträge / Arbeitnehmerüberlassung

4. Freie Mitarbeiterverträge / Scheinselbstständigkeit

5. Risiken beim Einsatz von Fremd-firmen

6. Der grenzüberschreitende Vertragsabschluss

  • ROM-I-VO
  • UN-Kaufrecht

7. Nationale und internationale Schiedsgerichtsvereinbarungen

Änderungen vorbehalten

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