Herr Maier, seit wann nehmen Sie am Arbeitskreis Fertigungsorganisation des RKW Baden-Württemberg teil?

Ich bin seit 2019 dabei. Den ersten Kontakt zum RKW BW hatte ich bereits 2017 beziehungsweise 2018 im Rahmen einer Weiterbildung zum Produktionsmanager. Diese Weiterbildung war für mich sehr hilfreich und hat mich in meiner beruflichen Entwicklung stark unterstützt. Die Themen im Arbeitskreis sind praxisnah und relevant. Aus jedem Treffen kann man etwas für die eigene Produktion mitnehmen.

Was schätzen Sie besonders an diesem Netzwerk?

Neben den fachlichen Inhalten ist vor allem der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Unternehmen wertvoll. Oft entstehen dabei neue Perspektiven auf Herausforderungen, die man im eigenen Unternehmen vielleicht schon lange als selbstverständlich betrachtet. Darüber hinaus hat sich über die Jahre ein sehr gutes Netzwerk entwickelt, das auch außerhalb der offiziellen Termine genutzt wird.

Was nehmen Sie konkret aus den Treffen für Ihren Arbeitsalltag mit?

Eigentlich aus jedem Treffen etwas. Manchmal sind es kleine Impulse, manchmal größere Ansätze. Besonders wertvoll sind für mich die Anregungen, Prozesse zu hinterfragen und Optimierungspotenziale zu erkennen. Außerdem erhält man Einblicke in aktuelle Trends und zukünftige Herausforderungen in Produktion und Organisation.

Gibt es Beispiele, die Sie direkt im Unternehmen umgesetzt haben?

Ja, beispielsweise haben wir einige logistische Abläufe weiterentwickelt und unser Shopfloor-Management angepasst. Dabei standen strukturierte Prozessanalysen, klare Kennzahlen sowie eine transparente Visualisierung und Kommunikation im Mittelpunkt.

MAYRHÖNES befindet sich aktuell in einem Transformationsprozess. Welche Rolle spielt dabei der Faktor Mensch?

Eine sehr große. Veränderungen lassen sich nicht einfach verordnen. Es ist entscheidend, die Mitarbeitenden einzubeziehen, Orientierung zu geben und die Gründe für Veränderungen nachvollziehbar zu machen. Die Menschen mitzunehmen, ist aus meiner Sicht einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für jede Transformation.

Welche Bedeutung haben externe Netzwerke dabei?

Der Austausch mit anderen Unternehmen ist enorm hilfreich. Viele stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Zu sehen, wie andere Betriebe mit diesen Themen umgehen, eröffnet neue Lösungswege und verhindert, dass man ausschließlich in den eigenen Mustern denkt.

Was würden Sie Unternehmen mitgeben, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen?

Offen für neue Ansätze zu bleiben. Gleichzeitig sollte man die Mitarbeitenden einbeziehen, die täglich an den Prozessen und Anlagen arbeiten. Oft entstehen genau dort die besten Ideen. Und manchmal hilft auch ein externer Blick, um zusätzliche Optimierungsmöglichkeiten zu erkennen und neue Impulse zu erhalten.

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  • © MAYRHÖNES Metallumformung GmbH – Matthias Maier (2026-06-03_MH_Matthias_Maier.jpg)

Transformation gemeinsam gestalten

Sie stehen vor Veränderungen in Produktion oder Organisation und suchen nach praxisnahen Impulsen? Das RKW Baden-Württemberg unterstützt Unternehmen dabei, Optimierungspotenziale zu erkennen, Veränderungsprozesse erfolgreich zu gestalten und Mitarbeitende aktiv einzubeziehen. Profitieren Sie vom Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen und bringen Sie neue Perspektiven in Ihre eigene Praxis.

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Ralph Sieger Fachbereichsleitung Vertrieb

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